Galaktisches Lob für den elektronischen Personalausweis

Zur Erörterung des Entwurfs eines „Gesetzes zur Förderung des elektronischen Identitätsnachweises“ (BT-Drs. 18/11279) fand am Montag, 24. April 2017 eine offenbar weithin beachtete¹ Anhörung des Innenausschusses des Deutschen Bundestages statt. Wer an diesem denkwürdigen Tag nicht vor Ort in Berlin sein konnte, kann sich den Livemitschnitt der Expertenanhörung in der  Mediathek des Bundestages ansehen. Für diejenigen, die sich nicht die komplette Sitzung zu Gemüte führen möchten, haben wir den möglicherweise interessantesten Ausschnitt hier bereitgestellt:

Dr. Constanze Kurz, die Sprecherin des Chaos Computer Clubs, führt zum elektronischen Personalausweis folgendes aus:

„Das Grundkonzept technischer Art ist zwar komplex und sicherlich schwer zu verstehen für den normalen Bürger der jetzt diesen aktivierten Chip kriegt, aber natürlich sehr durchdacht und ‘ne gute Lösung.“

Wir haben es immer gewusst! Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Es sei dahingestellt, ob die eID-Funktion des Personalausweises nach diesem wohl größtmöglichen, mindestens aber galaktischen² Lob überhaupt noch eine gesetzliche Förderung braucht.

¹ Siehe z.B. ZEIT, Focus, NETZPOLITIK, Berliner Zeitung, Frankfurter Rundschau, Heise, Kommune21, eGovernment-Computing, Computer Base

² Wie in der FAQ erläutert, ist der Chaos Computer Club „eine galaktische Gemeinschaft von Lebewesen, unabhängig von Alter, Geschlecht und Abstammung sowie gesellschaftlicher Stellung.“

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